PreisverleihungBei der diesjährigen Verleihung des Crossmedia-Preises im Funkhaus des BR durfte Paul Füchsl, Q12, gleich dreimal auf die Bühne, um die Auszeichnungen für seinen Kurzfilm in Empfang zu nehmen. Den 1. Preis in der Kategorie Musik für den eigens komponierten Soundtrack und den 2. Preis für die 3D-Animationen. Warum es in der Kategorie Short Film 'nur' für den dritten Preis gereicht hat, wird das Geheimnis der Jury bleiben, die seine Leistung wie folgt würdigte: 
In dem 20-minütigen Kurzfilm 'Das Norman-Vermächtnis' geht es um einen Mord in einem geheimnisvollen Haus im Wald. Jack, der Sohn des Ermordeten, seines Vaters, engagiert einen Privatdetektiv zur Aufklärung des blutigen Verbrechens. Im Verlauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass es sich bei dem Opfer um einen großen Architekten handelt und sein Haus sehr wertvoll ist, was Jack überrascht.
Viele Rückblenden und Zwischenschnitte lassen unterschiedliche Deutungen über die Identität des/der Mörder/s zu, wodurch die Spannung bis zum Ende des Films kontinuierlich anwächst. Alle gestalterischen Faktoren wie Drehbucharbeit, Schauspiel, Kamera, Schnitttechnik, Lichtführung, Soundtrack sowie der nahtlose Einsatz von komplett 3D-animierten Szenen sind technisch hervorragend gelöst. Dass der zunächst schwer verständliche Handlungsbogen für Verwirrung sorgt, ist vielleicht hier auch ein Qualitätsmerkmal des Films.

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Markus Grimm