Solidaritätsbank für unsere Schule

Engagement beim Demokratietag von Missio München

Im Rahmen der Bildungsaktion „Jeder Stein zählt“ von missio München nahm ein Ethikkurs am Demokratieprojekt von missio in München teil. Ziel des Projekts war es, sich aktiv mit Themen wie Demokratie, Menschenwürde und globaler Solidarität auseinanderzusetzen.
Missio München ist ein internationales katholisches Hilfswerk, das sich weltweit für soziale Gerechtigkeit und die Unterstützung von Partnerprojekten – unter anderem auf den Philippinen – engagiert.
Ein zentraler Bestandteil des Tages war eine interaktive Stadtrallye: Die Schülerinnen und Schüler wurden in Dreiergruppen eingeteilt und bearbeiteten mithilfe einer App verschiedene Stationen in der Stadt. Dabei mussten sie gemeinsam Aufgaben lösen und sich mit unterschiedlichen Aspekten von Demokratie und Zusammenleben auseinandersetzen. Begleitet wurden sie digital von „Pater Toots“, einem philippinischen Projektpartner von missio. Eine unserer Gruppen erzielte dabei besonders gute Ergebnisse und gehörte zu den besten Teams – dadurch gewann unsere Schule eine selbstbemalte Bank aus dem Demokratieturm.
Als Abschluss gestalteten die Teilnehmenden nämlich die Holzsteine im Turm, auf denen sie Werte wie Respekt, Gerechtigkeit und Zusammenhalt kreativ festhielten. Diese Steine wurden zunächst als „Demokratieturm“ in München und weiteren bayerischen Städten ausgestellt wurde. Später wurden sie zu Sitzbänken weiterverarbeitet.
Unsere gewonnene Bank trägt den Wert „Solidarität“ und steht heute in der Schulbibliothek. Sie ist nicht nur ein praktisches Möbelstück, sondern auch ein sichtbares Zeichen für das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler.
Gerade im Ethikunterricht wird deutlich, wie wichtig es ist, dass jeder Mensch ein wertvoller Teil der Gemeinschaft ist. Das Projekt greift diese Idee auf: Es zeigt, dass Zusammenhalt nur gelingt, wenn unterschiedliche Perspektiven, Kulturen und Lebensweisen respektiert und anerkannt werden. So wurde „Solidarität“ nicht nur als Begriff gestaltet, sondern auch konkret erlebt.
Giovanna Vadalá

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